Nun also das Bild, von dem ich neulich spruch! Wie ebreits erwähnt war das ein Experiment, eien Figur erst in Graustufen zu zeichnen und dann über die Ebene "Ineinanderkopieren" Farbe hinzuzufügen. An sich klappt das schon, probier es mal aus! Aber dann wiederum muss man genau wissen, welche Helligkeiten man verwenden muss, um sie mit eienr Farbe zu kombinieren, damit es nicht matschig aussieht. Das genau war ein Problem, mit dem ich mich sehr sehr lange herumgeschlagen habe, und versuche es erstmal wieder mit "herkömmlichen" Schattieren und colorieren. Trotzdem schwören etwa gefühlte 2/3 der Illustratoren auf diese Erst-Graustufen-Technik.Ich glaube, meinF ehler war aber auch dass der Rücken insgesamt noch zu hell ist. Wie Du siehst habe ich am Ende die Nerven verloren und einfach einen Gelb-Filter drübergelegt.
Tja, wie bereits erwähnt, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen... ;)
Die Figur ist schonmal awesome, und die Pose auch! Ich finde, du hast es schon ziemlich drauf, und ich bin ein wenig neidisch.
AntwortenLöschenDer Rücken ist mir auch auchgefallen; mich verlässt (beim Aquarellieren) auch oft der Mut, wenn ich merke, dass ich die Kontraste erhöhen müsste, aber es lohnt sich: das kann ein Bild nochmal auf einen ganz anderen Level bringen. Lass ein wenig Zeit vergehen, und probier es doch einfach aus!
Eine vorsichtige Kritik, weil ich im Glashaus sitze: Ich finde, du benutzt an ein paar Stellen (nicht überall!) zu früh zu dünne Striche. Ich habe mal gelernt, dass man lange den größtmöglichen Pinsel verwenden (der einem ein *bisschen* zu groß erscheint) und die dünnen Striche für die wirklichen Details aufheben sollte. Sonst lenkt das von den eigentlichen, wichtigen Details ab.
An die Technik mit dem monochromen Unterbild und dem transparenten Farblayer habe ich mich noch nicht herangetraut. Es sieht in Videos immer so leicht aus, aber... da war sie wieder, die Sache mit dem Mut!
Da hast Du leider recht, das mit den dünnen Strichen rührt besonders daher, dass ich ja eine Bleistiftskizze eingescannt habe, die habe ich dann dupliziert, als oberste Layer gesetzt und wollte eigentlich "darunter ausmalen". So ab der Mitte ist mir das dann auch aufgefallen was Du ansprichst - ich finde diese Skizzenstriche geben dem ganzen so einen Comiclook, den ich eigentlich lieber vermeiden will. Das blöde ist auch, man zeichnet ja um seine Skizze herum, und wenn man die Striche der obersten layer mal wegradiert, sieht das untere dann ziemlich verschwommen aus und man hat nochmal dieselbe Riesenarbeit vor sich, das auszuarbeiten.
AntwortenLöschenSo langsam verstehe ich die Leute, die einfach direkt auf die Fläche zeichnen, ohne vorher eine Skizze zu machen und sie als Vorlage zu verwenden. Den Piratenritter hab ich so angelegt und das Ergebnis hat mir auch schon viel besser gefallen.
Den hatte ich dann auch ohne diese Graustufengeschichte angelegt, sondern direkt mit Farben. Aber als Übung ist das schon ganz nett.